Brei-Mixer von Philips Avent im Test

Von Florina Schwander, 3. November 2016

Vielen Müttern wirft man vor, sie könnten nach der Geburt von nichts anderem mehr reden als von ihren Kindern usw. Nun, diese Aussage werde ich an dieser Stelle (noch) nicht besprechen, doch eins muss dazu gesagt werden: Es ist  ja auch eine komplett neue Welt, in die man da eintaucht als Mutter! Und es gibt Dinge, von denen wusste man vorher gar nicht, dass sie existieren, wie beispielsweise diese speziellen Brei-Zubereitungs-Maschinen.

Die Breihelfer funktionieren alle ähnlich, nämlich nach dem Prinzip: Schonendes Garen und effizientes Mixen im selben Behälter, ohne separates Mixgerät. Ich habe eines der neueren Geräte auf dem Markt getestet, den 4-in-1-Dampfgarer und Mixer von Philips Avent.

philips-724536927-scf875_03-u3p-global-001

Ich mixe, also brei ich

Was kann der neue Mixer von Philips Avent?

Wenn man möchte, dass sein Kind irgendwann Brei isst, stellt sich die Frage: Selber kochen oder Gläschen geben (oder natürlich beides). Ich habe mich für (hauptsächlich) selber kochen entschieden und zwar aus dem einfachen Grund, dass mich die riesige Auswahl an Babynahrung schier überforderte und ich zudem eine alte Breimaschine einer Freundin übernehmen konnte. Die Idee, dass ich einen Brei so einfach zubereiten konnte, ohne jemals den Stabmixer auspacken zu müssen, gefiel mir sehr. Ich kannte das Breihelfer-System also bereits, als ich den Mixer von Avent erhalten habe.

Das neue Teil aus dem Hause Avent kann vier Dinge: Garen, mixen, auftauen und aufwärmen. Und das alles im selben Behälter. Mit zwei hungrigen Buben kommt der Mixer von Avent bei uns voll zum Zug und zwar fast täglich. Gemüsebreis bereite ich meist in grösserer Menge zu und friere sie ein, Früchtebreis mache ich spätestens jeden zweiten Tag frisch. Der Mixer bietet recht viel Platz, bis zu vier Mahlzeiten verspricht der Hersteller – das kommt natürlich auf die Essensmenge (und -vorlieben) an. Bei Brokkoli-Breis reichts auf jeden Fall, bei Kürbis-Breis wirds knapp. Die Handhabung ist einfach, Wasser einfüllen, Gemüse oder Früchte schnibbeln und einfüllen, Aufsatz aufsetzen und los gehts mit dem Garen. Sobald das Gerät piept, kann man den Aufsatz umdrehen und den weich gekochten Inhalt (vielleicht mit ein bisschen Butter oder Orangensaft, je nach Brei) direkt zu einem feinen Brei mixen. Weiter kann das Gerät von Avent gefrorene Breis auftauen und aufwärmen; was besonders an vergesslichen Tagen eine grossartige Hilfe ist, wenn ich merke, dass ich am Vorabend keinen Brei habe auftauen lassen.

philips-724533973-scf875_03-d1p-global-001

Der Turm nimmt nicht viel Platz weg in der Küche und lässt sich gut auseinander nehmen zum Auswaschen. Einzig im unteren Teil des Mixbehälters bleiben jeweils Reste drin, die auch im Geschirrspüler nicht herausgewaschen werden, das finde ich etwas unappetitlich.

Wer sich also für die Variante selber Brei kochen entscheidet, dem kann ich ein Breigerät wie jenes von Philips Avent total empfehlen. Es vereinfacht die neue Mama-Welt ungemein und man hat seinen Freundinnen etwas zu erzählen, vor allem denen ohne Kinder natürlich.

Das neue Kombi-Gerät von Philips Avent kostet rund Fr. 170 und kann beispielsweise bei www.galaxus.ch bestellt werden.

karten-1

Und hier noch meine drei ultimativen Brei-Tipps:

  • Für die Breianfänge lohnt es sich, den Brei im Eiswürfelbehälter einzufrieren und Mini-Portionen-weise aufzutauen. Die Kleinen essen noch so wenig und müssen sich erst mal an den Brei gewöhnen.
  • Damit man selber auch etwas hat von den rauen Fingerkuppen vom vielen Kürbis- und Kartoffelschneiden, erweitere ich gerne die ungesalzenen Kinderbreis um Rahm und Gewürz und mache für uns eine Suppe draus. (Das allerdings dann in einer normalen Pfanne mit dem Stabmixer, das würde eng werden im Avent-Mixer.)
  • Damit auch unbeliebte Breis mit Brokkoli und Konsorten gegessen werden, gebe ich grosszügig etwas Apfelmark mit Mango mit dazu von Alnatura. Die Jungs jauchzen schon, wenn sie schon nur das Glas entdecken und auch die Grosse isst das Fruchtmus nach wie vor gerne. (Das Glas kostet rund Fr. 1.70 und gibts im Migros.)

product-224415

Kommentare