Gesundheit, Weltfrieden und mehr Sex: Unsere Wünsche fürs neue Jahr

Von Florina Schwander, 30. Dezember 2016

Ganz ehrlich, eigentlich finden wir alle Neujahrsvorsätze oder -wünsche bitz doof. Ich auch. Und trotzdem tuts manchmal gut, sich ein bisschen Zeit zu nehmen, das Jahr Revue passieren zu lassen und sich in Ruhe einige Dinge vorzunehmen für die kommenden Monate. Das alles gern während 3 Minuten Bisipause und natürlich nicht alleine. Wahlweise mit Baby auf dem Schoss oder Warum-ist-deine-Unterhose-‚osa’ot?-Kleinkind.

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Ich habe also in meinem Mama- und Papa-Bekannten-Kreis herumgefragt – das wünschen wir uns:

  • Gesundheit für alle
  • Ein Waxing
  • Mehr Sex*
  • Geduld, Nachsicht und noch mehr Herz für alle
  • Dass die Kinder, wenn sie grösser werden, nicht beginnen zu zeigen, dass sie die allerschlimmsten Charakterzüge der Verwandtschaft geerbt haben wie den hoffnungslosen Pessimismus vom Onkel oder die grundsätzliche Unzufriedenheit des Grossvaters.
  • Viele Nächte à 8 Stunden Schlaf
  • Bitte, bitte weniger Käfer
  • 10 Kilo weniger. Ok, 5 wären auch schon gut.
  • Einen neuen Job. Mit genauso viel Lohn wie der Vater der Kinder und flexiblen Arbeitszeiten.
  • Zeit, natürlich
  • Das Hirn vor der Schwangerschaft, der Stillzeit und der generellen Verblödung mangels Schlaf
  • Bitz weniger siebter Sinn auf Kinderseite wäre grossartig. Also zum Beispiel Nuggi verlieren, nachtzahnen oder doch nochmal Hunger haben, gern kurz bevor ich mich unter die Decke verabschiede und nicht erst kurz danach, wenn ich gerade dabei bin, richtig einzuschlafen.
  • Einen Mann, der telepathische Fähigkeiten hat (oder zumindest ein weibliches Mass an Empathie)
  • Mehr Begeisterung für alles Essbare abseits von Apfel, Pasta und Süssem
  • Dass Unternehmen Teilzeitarbeit schätzen lernen
  • Weltfrieden
  • Dichte Windeln
  • Endlich zaubern zu können
  • Einen Privatkoch
  • Realistische und faire Elternzeit
  • Das Haus mit nur einem Gepäckstück zu verlassen (und zwar gerne in der Grösse einer Clutch)
  • Eine Massage pro Woche
  • Zwei zusätzliche Hände oder besser acht Arme wie ein Tintenfisch zum Umarmen, Aufräumen oder Nasen putzen
  • Selbstreinigende Kleider
  • Mal wieder eine Serienstaffel an einem Tag durchbingen
  • Ersatznerven zum Auswechseln
  • Ein schalldichtes WC (gegen Lärm von aussen)
  • Ein Buch lesen, das nicht von Remo Largo geschrieben worden ist oder ein Heftli, das kein Pro-Juventute-Elternbrief ist. (Mit etwas Glück kann mir das Kind nächstes Jahr schon ein Buch vorlesen. Steht zumindest im Largo.)
  • Kaffee à gogo
  • Günstigen Concealer
  • Ein Dessert zum Alleineessen (um anschliessend zu jammern, dass man doch so fett sei)
  • Keinen Streit zwischen den Geschwistern
  • Heinzelmännchen
  • Mal nicht praktisch denken
  • Die Brüste von Anfang 20

Guten Rutsch allen und mögen alle Wünsche in Erfüllung gehen! Wobei Gesundheit, Weltfrieden und mehr Sex eigentlich schon reichen würden. 2017, bring it on!

* Sorry, falls ihr euch durch das Wort Sex im Titel auf diesen Blogpost gegoogelt habt. Googelt weiter. Ich empfehle: „Ab wann schläft mein Kind durch“.

 

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