Tipps gegen Schnupfen bei Babys und Kleinkindern

Von Florina Schwander, 20. Januar 2017

Wenn eines meiner Kinder in der kalten Saison niest oder mehrmals die Nase hochzieht, dann gehen bei mir die Alarmglocken los.

Schnupfen. Ohneinbittenicht. Bittebittebitte.

Hatschi. Mppppffft.

Et voilà.

Tipps gegen Schnupfen bei Babys und Kleinkindern

Bild: Istockphoto.com

In irgendeiner Sprache sagt man, wenn man nichts gegen Schnupfen unternimmt, ist er in einer Woche wieder weg. Macht man etwas dagegen, dauert er sieben Tage. Nun, ich versuche das jeweils im Hinterkopf zu haben, mache aber trotzdem einiges, wenn eines meiner drei Kids mal wieder Schnupfen hat. (Eigentlich sollte ich eher beschreiben, was ich mache, wenn sie mal keinen Schnupfen haben, aber das nur als Anmerkung am Rande, wir sind diesen Winter irgendwie gefühlt alle drei Wochen krank, was an allen zehrt.)

Tipps gegen Schnupfen

Wenn die Duchess Schnupfen hat, dann ist das nicht mehr so tragisch, sie kann schon richtig ins Taschentuch schnäuzen und findet sogar den Nasenspray lustig. Bei den Jungs allerdings ist es noch etwas anders und es stört sie immens, wenn sie nicht richtig atmen können. Vor allem nachts, natürlich. Den Tag durch kann man sie dann an der unkontrolliert runtertröpfelnden gelben Schleimspur am Boden durch die Wohnung verfolgen. (Sorry für die „explicite language“, man merkt vielleicht, dass alle grad krank waren/sind.) Hier nun jedenfalls meine Tipps:

  • Nasenspray: Am allerwichtigsten finde ich das Befeuchten der Nase: Wir spritzen Rhinomer hoch, was das Zeug hält oder nehmen die Naaprep Nasentropfen. Den Nasenspray finde ich etwas praktischer in der Anwendung, der Effekt ist glaub derselbe. Wir machen das morgens und abends.
  • Nasensauger: Weiter versuche ich den Schleim so gut es geht abzusaugen mit einem Nasensauger. Ich nutze den von Tigex aus dem Coop, der funktioniert gut, es gibt aber zig andere Modelle.
  • Zwiebeln und Co.: Wenns ganz schlimm ist, dann schneide ich eine Zwiebel in kleine Stücke und tröpfle noch etwas Thymianöl drüber. Das stelle ich dann ins Zimmer, es soll beim Atmen helfen. Ich selber mags aber überhaupt nicht, ich kriege dann Kopfweh, wenn ich auch bei den kranken Kindern schlafe, aber gut, wenns hilft …
  • Hochlagern: Weil auf einen Schnupfen meist der Husten folgt, lagere ich die Kleinen zum Schlafen meist schon vorsorglich hoch. Es gibt verschiedenen Möglichkeiten, eine Freundin von mir legt schlicht einen Ordner unter die Matratze. Ich polstere mit Handtüchern, das funktioniert auch gut.
  • Feuchte Luft: Was grad bei der trockenen Heizungsluft im Winter hilft, ist ein Luftbefeuchter. Wir haben zwar keine Maschine, nasse Handtücher auf die Heizung helfen aber auch schon und natürlich regelmässiges Lüften.
  • Spazieren und gesunder Menschenverstand: Natürlich lasse ich meine Kinder eh nie frieren. Wenn sie am Kränkeln sind, achte ich aber noch besser auf gute Kleidung, grad die Duchess „blüttelt“ gerne mal. Auch frische Luft tut gut, habe ich den Eindruck, ich gehe also trotzdem raus, wenn sie erkältet sind. Wenn sie am Husten sind, dann lege ich bei den Jungs den Kinderwagen nie ganz flach, so dass sie besser atmen können. Unsere Kids trinken grundsätzlich viel, wenn sie angeschlagen sind, schaue ich aber nochmal genau, dass sie wirklich gut trinken und dann gibts auch schon mal einen Tee mit Honig oder einen Sirup. Zudem versuche ich, mir oft die Hände zu waschen, meistens nimmts uns dann nämlich auch noch …

Wenn dann der Husten oder Fieber dazukommt, dann fahre ich noch die Wickelmaschinerie hoch, dazu aber ein andermal mehr. Habt ihr noch Tipps gegen Schnupfen auf Lager?

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Unsere Schnupfen-Prävention: Kiwi-Orangen-Babyccino (mit Fffoggi, natürlich)

Weiterlesen:
Gute Tipps gegen Schnupfen, wie man Pseudokrupp erkennt und was genau das RS-Virus ist, kann man auf swissmom.ch nachlesen.

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