Chügeli, Hirsebrei und Shampoo: Eure Tipps gegen Haarausfall nach der Geburt, Teil 2

Von Florina Schwander, 8. Mai 2017

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Geduld
„Geduld, Geduld, Geduld. Und mehr eisenhaltige Nahrungsmittel gegessen. Nach ein paar Wochen wars bei mir vorbei.“ Nadia, 2 Kinder

Nadia mit ihren zwei Mädchen

Haarkur und neues Shampoo
„Ungefähr drei Monate nach der Geburt sind mir die Haare büschelweise ausgefallen. Und ich bin wirklich nicht mit einer üppigen Haarpracht gesegnet … In der Drogerie meines Vertrauens haben sie mir eine hausgemachte Haarkur auf Birkenbasis empfohlen, die ich nun täglich zu mir nehme. Meine liebe Coiffeuse hat mir zudem ein spezielles Shampoo von Paul Mitchell empfohlen, das ich nun auch verwende. Heute, mittlerweile fünf Monate nach der Geburt,  fallen mir die Haare zwar immer noch aus, aber gefühlt micht mehr so schlimm!“ Claudia, 1 Kind

Hirsebrei und Produkte von Yelasai
„Ich hatte nach beiden Geburten krassen Haarausfall und beide Male hat der ‚Cheib‘ am Ende zum Kurzhaarschnitt geführt. Beim ersten Mal hab ich nicht viel gemacht: Pantogar-Tabletten geschluckt (gebracht hats nichts) und dazu meinem Mann und mir selbst sehr oft ‚ins Gilet grännet‘. Gewisse Fotos aus besagten Wochen kann ich bis heute kaum anschauen, so sehr erschreckt mich der Anblick der kahlen Stellen. Zumindest hat der Kurzhaarschnitt den Haaren dann gut getan und sie sind einigermassen schön, aber klar dünner und auch viel welliger, wieder gewachsen.

Beim zweiten Kind wusste ich zwar, was ziemlich sicher kommen würde, auf dem falschen Fuss erwischt hat mich der Haarausfall trotzdem. Während ich mich beim ersten Mal vor allem darüber aufregte, während der Schwangerschaft für ‚nüt u wieder nüt‘ durch die Tiefen eines herauswachsenden Kurzhaarschnittes gegangen zu sein, hatte ich diesmal endlich wieder einmal wirklich schöne und für meine Verhältnisse lange Haare. Darum habe ich dann beim zweiten Mal sofort Gegenmassnahmen ergriffen und bin auf Rat meiner Hebamme zu einer Homöopathin und auf Rat dieser zusätzlich zu Haarwuchs-Spezialistinnen nach Thun gegangen, die mein Haar mit den Produkten von Yelasai in Rekordzeit (aber auch gegen viel Batzeli) wieder zum Wachsen gebracht haben. Daneben habe ich mir während fast neun Monaten jeden Morgen einen Hirsebrei gemacht.

Dass am Ende doch wieder nur ein Kurzhaarschnitt geholfen hat, lag an den nachwachsenden Haaren, die irgendwann überall herausgeguckt haben. Nun bin ich wieder mit Wachsenlassen beschäftigt, bin aber einigermassen guter Dinge, weil die Haare mehrheitlich dicht wachsen.

Wenn man Zeit und Geld aufwerfen mag, kann ich die Yelasai-Behandlung bei der An-Mo-Lounge aber sehr empfehlen. Wie viel die Chügeli und der Hirsebrei zum neuen Haarglück beigetragen haben, ist schwierig zu sagen. Am Ende wars wohl eine Mischung aus allem.“ Karin, 2 Kinder

„Da gabs noch ein Bürzi, ein halbes Jahr später habe ich die Haare wieder abgeschnitten.“ Karin mit Söhnchen

Chinesische Medizin
„Meinen Haarausfall habe ich mit chinesischer Medizin in den Griff bekommen! Ich habe Akupunktur und schröpfen machen lassen und zudem im ersten Monat nach der Geburt zweimal täglich einen speziellen Kräutertee getrunken. Der brauchte Überwindung (sehr grusig!), wirkte aber extrem gut.

Nach der Geburt meines zweiten Kindes hab ich chinesische Medizin in Anspruch genommen und es war ein gewaltiger Unterschied im Vergleich zum ersten Mal. Ich kann es nur empfehlen – auch bereits während der Schwangerschaft hat es mir bei vielen Wehwehchen geholfen.“ Shpresa, 2 Kinder

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