Mein Merci am Muttertag

Von Florina Schwander, 14. Mai 2017

Abgesehen von meiner Liebe zu „Great Expectations“ habe ich selten Erwartungen. Erwartungen sind gefährlich, denn zu oft werden sie nicht erfüllt und dann ist die Enttäuschung um so grösser. Ich erwarte also nichts am Muttertag. Keine Blumen, keine Pralinés. Klar, ein Kaffee ans Bett und ein Merci wären schön, aber über sowas freue ich mich jeden Tag und nicht nur am zweiten Sonntag im Mai.

Muttertag = Mercitag

Trotzdem nehme ich die Institution Muttertag zum Anlass, ganz offiziell und ausführlich „Danke“ zu sagen. Und zwar meiner Mam. So sehr wir uns manchmal gegenseitig nerven, sie ist die allerbeste Mutter dieser Welt. Das habe ich ihr schon mit zehn auf die Muttertagskarte geschrieben und tue dies seither jedes Jahr wieder.

Merci, Mam, du bist die Beste und ich weiss nicht, was ich ohne dich machen würde.

Danke für deine Geduld, deine lustigen Ideen, dein feines Essen, deine Liebe zu mir und unseren Kindern. Wir alle geben sie dir dreifach zurück. Seit ich selber Mama bin, weiss ich deine Mühen noch viel mehr zu schätzen und hoffe, ich habe mit meinen Kindern auch mal so eine schöne Beziehung, wie wir sie haben. Merci, Mam.

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